"Ich kann es nicht fahren, wenn es nicht meine Farbe hat."
Aus diesem Gefühl heraus geboren, ist dies die Honda CB400FOUR (Yonfor) von 1974. Wir stellen eine einzigartige Maschine vor, die Besitzer Satoshi bis ins kleinste Detail akribisch angepasst hat.
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Begegnung mit einem legendären Motorrad, das im Manga bewundert wurde
Für Fahrer in den Vierzigern hat die Yonfor einen besonderen Stellenwert. Nachdem sie dieses legendäre Motorrad in zahlreichen Mangas und Zeitschriften gesehen hatten, hegten sie den vagen Traum, "eines Tages eine zu besitzen".
Eines Tages beschloss ein Freund, sich von seiner Yonfor zu trennen.
"Wenn es passt, sollte ich sie einfach kaufen!"
Dieser Gedanke trieb ihn voran, und er begrüßte das Motorrad, das er schon immer bewundert hatte.
Konzept: "Rot eliminieren, mit Blau vereinheitlichen"
Alle Motorräder, die Satoshi besitzt, sind in Blau gehalten. Seine Gunner und SR400 sind ebenfalls in der gleichen Farbe lackiert, und diese Yonfor bildet da keine Ausnahme.
Die Yonfor war ursprünglich rot, einer beliebten Farbe. Satoshi lackierte jedoch mutig das gesamte Motorrad in Blau, seiner persönlichen Lieblingsfarbe. Die Aufkleber am Tank und an den Seitendeckeln wurden ebenfalls speziell angefertigt, um zur Karosseriefarbe zu passen.
Aber damit gab er sich nicht zufrieden.
Er entfernte den roten Ueda Racing Aufkleber vom Soziusgriff und ersetzte die Bremsleuchte durch eine klare. Auch die Blinkergläser und die Reflektoren neben dem Scheinwerfer wurden auf klar umgerüstet, wodurch alle roten Elemente gründlich eliminiert wurden.
Der schwierigste Teil war das rote Emblem auf der handgebogenen Moriwaki-Auspuffanlage.
Da das Emblem auf einer Platte angebracht war und nicht entfernt werden konnte, überlegte Satoshi, wie er es abdecken könnte. Er ließ einen Freund das Emblem nachzeichnen und erstellte dann eine blaue Version mit einem Aluminiumaufkleber. Nun klebt er diesen Aufkleber über das Originalemblem und erreicht so eine blaue Vereinheitlichung bis ins kleinste Detail.
"Selbst wenn er sich ablöst, habe ich genug Ersatzteile, also ist das kein Problem (lacht)."
Diese spielerische Herangehensweise ist eine weitere Anekdote, die den Geist dieser einzigartigen Maschine perfekt einfängt.
Instagram "Satoshi"
https://www.instagram.com/sato310f
Satoshi's geliebte Gunner125 (Webike Plus)
Auch die Blinkergläser wurden auf klar umgerüstet, wodurch rote Elemente gründlich eliminiert wurden.
Anpassungen für eine komfortable Fahrt, nicht nur für die Optik
Zu den aktuellen Hauptanpassungen gehören ein AGAIN Doppelsitz mit tieferer Polsterung, ein Ueda Racing Gummi-Griff für den Sozius, eine Kijima Alfin Kupplungsdeckel, eine handgebogene Moriwaki-Auspuffanlage und NITRON-Hinterradfederung.
Darüber hinaus wurden Aktualisierungen wie die Umrüstung des Sicherungskastens auf Klingensicherungen und der Austausch der Beleuchtungslinsen gegen klare vorgenommen, um Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.
Zukünftige Pläne umfassen die Umrüstung der Beleuchtung auf LED, die Installation einer AS Uotani Volltransistor-Zündanlage (Futora), eines Ölkühler und eines Multifunktions-Temperaturmessers, um ein klassisches Motorrad zu schaffen, das man sorgenfrei fahren kann.
Der gewählte Schalldämpfer ist die handgebogene Moriwaki-Auspuffanlage, die einen kraftvollen Klang bietet.
Der Kijima Alfin Kupplungsdeckel und die NITRON-Hinterradfederung verbessern sowohl die Präsenz als auch die Fahrleistung.
Sich mit einem klassischen Motorrad ausdrücken
In der Welt der klassischen Motorräder gibt es eine starke Kultur, die den Originalzustand schätzt.
Satoshi gibt zu, dass er sich manchmal etwas fehl am Platz fühlt, wenn er die beliebte rote Farbe in Blau umlackiert.
"Vielleicht denke ich das nur so..."
Er sagt lachend, aber er stellt auch fest, dass sein einzigartiger Ansatz bei Veranstaltungen oft gut aufgenommen wird, weil es sich um eine Maschine handelt, die seine Individualität widerspiegelt.
Klassische Motorräder sind zum Fahren da
Was Satoshi am meisten schätzt, ist nicht "ein klassisches Motorrad auszustellen", sondern "ein klassisches Motorrad zu fahren".
"Ich möchte die guten Teile behalten und gleichzeitig neue Technologien integrieren. Es geht darum, aus der Vergangenheit zu lernen, um die Zukunft zu gestalten. Ich möchte es weiterhin zu einem Motorrad machen, das ich ausgiebig fahren kann."
Während er das Originaldesign respektiert, genießt er es, es nach seinem eigenen Geschmack anzupassen und integriert aktiv moderne Technologie. Dieser Ansatz scheint eine Antwort darauf zu bieten, wie man mit klassischen Motorrädern interagiert.
Er schloss mit einer abschließenden Bemerkung:
"Allerdings ist die Yonfor langsam. Sie ist wirklich langsam (lacht)."
Gerade wegen ihres Charmes, der über reine Leistung hinausgeht, fesselt sie auch nach über einem halben Jahrhundert noch so viele Fahrer.
Instagram "Minna no Tankito"
https://www.instagram.com/minnano_tankito
Der Charme der Yonfor, der sich nicht allein durch Leistung beschreiben lässt... sie zieht auch nach über einem halben Jahrhundert noch viele Fahrer in ihren Bann.
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