Die zukünftige Roadmap für die Superbike-Weltmeisterschaft (SBK) wurde enthüllt. Während 1000-cm³-4-Zylinder-Motoren ab 2027 beibehalten werden, ist für 2030 eine Erhöhung des Hubraums auf 1200 cm³ geplant. Zudem sind Gerüchte über prominente Fahrerwechsel aus der MotoGP aufgekommen.
Regeländerungen in Richtung 2030 und neue Einstiegstrends
Die zukünftige Roadmap für die Superbike-Weltmeisterschaft (SBK) wurde bekannt gegeben. Obwohl über die Auswirkungen der MotoGP-Regeländerungen diskutiert wurde, hat die Superbike-Kommission beschlossen, mit 1000-cm³-4-Zylinder-Maschinen fortzufahren. Für die kommende Saison werden die Einheitsreifen auf Michelin umgestellt, Brembo wird der Einheitsbremslieferant und die Einführung eines einheitlichen Kraftstofflieferantensystems für die Klasse ist geplant.
Als noch größere Änderung wird das Hubraumlimit im Jahr 2030 auf 1200 cm³ angehoben. Dies geschieht vor dem Hintergrund europäischer Emissionsvorschriften, die die Entwicklung von Hochleistungs-1000-cm³-Motoren für öffentliche Straßen erschweren. Mit dieser Änderung wird der Einstieg neuer Hersteller erwartet, die in die Fußstapfen von QJ Motor, Kove und ZXMoto treten, die in den letzten Jahren mit der Teilnahme begonnen haben.
Möglichkeit von Fahrerwechseln aus der MotoGP
Mit der Stabilisierung der Regeln wird auch der Fahrermarkt aktiv. Vor der Runde auf Phillip Island 2027 ist die Möglichkeit aufgekommen, dass MotoGP-Fahrer wie Brad Binder, Franco Morbidelli und Jack Miller Werksplätze sichern könnten. Binder könnte bei BMW ein Team mit Miguel Oliveira bilden, und es wird gemunkelt, dass Morbidelli der Teamkollege von Iker Lecuona bei Ducati wird.
Auch der mögliche SBK-Wechsel des langjährigen Fahrers Miller erregt Aufmerksamkeit. Der Zustrom dieser MotoGP-Fahrer wird voraussichtlich den Wettbewerb um die Plätze für bestehende SBK-Fahrer wie Alvaro Bautista, Danilo Petrucci und Xavi Vierge beeinflussen. Die Rennen werden ab der nächsten Runde in Magny-Cours in Frankreich fortgesetzt, aber der intensive Wettbewerb um zukünftige Plätze hat im Fahrerlager bereits begonnen.
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